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	<title>Arbeitskreis Archäologie: Ausgrabungen in der Altstadt (1998) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-30T08:06:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AG Archäologie Fürth</subtitle>
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		<title>Administrator: 1 Version importiert</title>
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		<updated>2023-07-18T22:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 19. Juli 2023, 00:46 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-notice&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
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		<author><name>Administrator</name></author>
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		<title>1.30.0&gt;Robert Grüning am 29. März 2018 um 21:49 Uhr</title>
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		<updated>2018-03-29T21:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Erschienen im Altstadtbläddla 33 (1998/1999) von Thomas Werner (überarbeitete Fassung)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im vergangenen Jahr auf An­regung des Altstadtvereins mit Hilfe der benachbarten Anwoh­ner eine Begrünungsaktion auf dem Grundstück des Anwesens Pfarrgasse 1 ([[Pfarrgasse 1 (1998)|Grabungsbericht]]) durchgeführt wer­den sollte, machte Vereinsmit­glied Eugen Schneider den Vor­schlag, die Gosse zwischen den Häusern aufgrund einer deutlich abgelagerten Schichtung ar­chäologisch zu untersuchen. Für dieses Unternehmen konnte durch Vermittlung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralf Röder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der durch sein Amt in Fürth die untere Denkmalschutzbehör­de vertritt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Werner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zur Mitarbeit gewonnen werden, der in Göttingen Ur- und Frühge­schichte studierte und bereits bei archäologischen Untersu­chungen während des Umbaus des ehemaligen Knabenschulgebäudes am Kirchenplatz ([[Kirchenplatz 2 (1996)|Grabungsbericht]]) sowie an der Max­brücke-Schlachthofseite ([[Maxbrücke (1997)|Grabungsbericht]]) mitge­wirkt hat. Anhand der guten Zu­sammenarbeit und der ergiebi­gen Befundsituation wurde der Gedanke geboren, einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ar­beitskreis Archäologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu grün­den, dessen Aufgabe mit dem Vorsatz formuliert wurde, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dem Verlust von im Boden befindli­chen Kulturgütern der Fürther Stadtgeschichte vorzubeugen sowie durch Dokumentation der Befunde und Analyse der gefun­denen Gegenstände das Quel­lenmaterial zur Stadtgeschichte zu bereichern.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit im Rathauskeller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zum Jahresende von der Stadt Fürth freundlicherwei­se ein Kellerraum im Rathaus zur Verfügung gestellt und reno­viert worden war, konnte die Gruppe mit ihren bisherigen Funden dort einziehen und am 9.3.1998 die erste Zusammenar­beit dort abhalten. Als Mitwir­kende sind R. Röder, R. Schön­lein, E. Schneider, H.-P. Zum­blick, M. Hascher, A. Mayer so­wie Th. Werner zu nennen, die seitdem im vierzehntägigen Rhythmus dabei sind, die Funde zu katalogisieren und zu archi­vieren, aber auch die Bautätig­keit im Altstadtbereich im Auge zu behalten mit dem sich daraus ergebenden Ziel, die Ergebnisse dieser Arbeit in Form einer Aus­stellung einem größeren Bevöl­kerungskreis zugänglich zu ma­chen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde und Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den guten Vorsätzen und angestrebten Zielen lassen sich aber auch schon erste Ergebnis­se vorweisen: So haben die Un­tersuchungen im ehemaligen Knabenschulgebäude am Kirchenplatz durch die Aufdeckung zweier sich ge­genüberliegender älterer Funda­mentmauern die Bestätigung der Boener&amp;#039;schen Darstellung er­bracht, daß das Gelände auf dem abfallenden Hang zur Heiligen­straße im frühen 18. Jahrhundert bebaut war und dadurch ein Da­tierungsansatz für die aufgefun­denen Reste eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totenkrön­chens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem darunter liegen­den Friedhofsbereich gegeben ist: das heißt, das hier ein relativ altes Exemplar dieser Fundgat­tung entdeckt wurde, ganz im Gegensatz zu einem zweiten Krönchen, das aus einem Fried­hofsbereich des 18. Jahrhun­derts stammt und bei der Gestal­tung des Kindergartenaußenge­ländes entdeckt worden war. Der Bestattungsbrauch, einer nicht verheirateten Jungfrau anstatt des Brautkränzchens eine Toten­krone beizugeben, ist damit nach der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung Schwammbergers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für den Land­kreis Fürth aus den 60er Jahren auch für den Altstadtfriedhof nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keramik aus der Latrine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bei den Gestaltungsar­beiten am Kindergartenaußen­gelände wurden von den Arbei­tern in einem Bereich des ehe­maligen Messnergärtchens gro­ße Mengen Keramik geborgen. Vermutlich wurde der obere Teil einer Latrine oder Kloake ange­schnitten. Von den Scherben lassen sich einige wieder zu­sammenfügen, so daß hier die einmalige Gelegenheit gegeben ist. sich einen Überblick über ei­nige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefäßformen des Alltags von ca. 1780&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde in der Pfarrgasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant war der Befund auf dem Anwesen Pfarrgasse 1. Hier wichen die freigelegten Fundamentreste mit Pflasterung um ca. 20 Grad von der Ausrich­tung des abgerissenen Hauses ab, in dem 1802 eine Schlosser­werkstatt eingerichtet worden war, so daß die Bebauung aus der Zeit vor Anfertigung der Bauakte dieses Hauses, also vor ca.1780, zu stammen scheint. Es konnten zwei Bauphasen be­obachtet werden, wobei der jün­gere Abschnitt einen Fußboden aus Backsteinen besaß, die noch nicht das später gültige Reichs­format aufzuweisen hatten. (Abb.) Darüber befand sich ein 5 cm dicker, festgetretener Lehm­fußboden, auf dem ein Großteil der geborgenen Funde, zwei Nachttöpfe, eine Obstschale mit Standring, zwei Milchkännchen und eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vollständig erhaltene Milchsatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, angetroffen wurden. In der Füllmasse über dem Pfla­ster waren außerdem Fragmente von Apotheken- oder Parfüm­fläschchen sowie die umgeleg­ten Ränder von Butzenscheiben zu finden. Unter dem Pflaster wurden die Fragmente von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spät­barocken Ofenkacheln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kera­mik des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ent­deckt. Am aufschlußreichsten waren jedoch die gefundenen Werkstattreste eines Drechslers und [[Knochenschnitzer und Knopfmacher in Fürth|Knochenschnitzers]] als ein­maliger Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den bisher zusammengetra­genen Funden ist mittlerweile Materialmenge angefallen, die ausreicht, die Anfänge der Fürther Stadtarchäologie in Form einer [[Einblicke in die Fürther Stadtarchäologie|geplanten Ausstel­lung]] hinreichend zu präsentie­ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publikation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrgasse 1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadtbläddla-Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>1.30.0&gt;Robert Grüning</name></author>
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